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Das LANUV-NRW informiert beim Lachsfest an der Fischzählstation in Buisdorf (Sieg) über die Wege der Wanderfische

Bereits eine kleine Barriere in einem Bach kann dazu führen, dass ein Wanderfisch seinen Laichgrund nicht mehr erreichen und somit kein neuer Lebenszyklus beginnen kann. Dabei legen Wanderfische wie Lachs, Maifisch oder Aal Distanzen von mehreren 1000 Kilometern zurück, um zurück zu Ihren Laichgründen zu gelangen. In diesem Jahr erschwert vor allem das lang anhaltende Niedrigwasser in Flüssen wie Sieg, Agger, Dhünn oder Wupper die Wanderung der erwachsenen Lachse aus dem Rhein heraus bis in die Zuflüsse.

Das Landwirtschaftsministerium fördert auch dieses Jahr das Aussetzen von Jungaalen in die Binnengewässer Mecklenburg-Vorpommerns. Minister Dr. Till Backhaus hat heute (22.8.) in Waren dem Präsidium des Landes­verbandes der Binnenfischer die Zuwendungsbescheide für den im April und Juli erfolgten Besatz mit rund 1,8 Mio. Glasaalen bzw. 0,5 Mio. vorgetreckten Aalen in 136 Gewässer des Landes übergeben.

Gleich zwei Zuwendungsbescheide in einer Höhe von insgesamt rund 13.000 € hat Umweltstaatssekretär Roland Krämer dem Präsidenten des Fischereiverbandes Saar, Andreas Schneiderlöchner, überreicht. 
Mit der finanziellen Aufwendung unterstützt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz die Durchführung der hoheitlichen Aufgaben, die dem Verband als Körperschaft des öffentlichen Rechts vom Land übertragen wurden. Hierzu zählen  etwa die Ausübung der Fischereiaufsicht, Mitwirkung an der Aktualisierung der Roten Liste der Fische und Rundmäuler des Saarlandes sowie Kooperationen im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie.

Hannover. Das Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Fischereigesetzes ist gestern am späten Nachmittag vom Niedersächsischen Landtag beschlossen worden. Hiermit ist nun der Weg frei für den Erlass einer niedersächsischen Aalverordnung sowie die grundlegende Novellierung der niedersächsischen Binnenfischereiordnung.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat heute (12.6.) in Schwerin an das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) einen Förderbescheid für die Erarbeitung eines Management­planes zur nachhaltigen Entwicklung des Hechtbestandes in den Rügener Boddengewässern übergeben. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Robert Arlinghaus erhält für ihre Forschungen dazu bis 2022 insgesamt rund 1,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF), darunter 374.000 Euro Landesmittel.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus zeigte sich auf der heutigen Pressekonferenz in Lubmin zufrieden über das Einlenken von Nord Stream 2 in Sachen Schmierfettverunreinigung der Küste des Greifswalder Boddens. „Ich bin sehr erleichtert darüber, dass Nord Stream 2 nun auch offiziell die Verantwortung für den Vorfall übernommen und seine volle  Kooperationsbereitschaft sowie die Kostenübernahme zugesichert hat“, erklärte der Minister. „Ich gehe davon aus, dass die Beräumungsarbeiten am morgigen Tag der Umwelt im Wesentlichen abgeschlossen sein werden.“

AalZur Unterstützung einer kollektiven Aalbesatzmaßnahme hat der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, am heutigen Montag (04.06.) dem Präsidenten des Landesanglerverbandes, Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski, einen Zuwendungsbescheid über rund 57.000 Euro übergeben. „Das durch EU- und Landesmittel mitfinanzierte Besatzprogramm mit Jungaalen ist eine wesentliche Säule des Managementplanes des Landes, um den Bestand des Europäischen Aales entsprechend der Europäischen Aalverordnung zu sichern“, sagte der Staatssekretär.

Als „verantwortungslos“ weist Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die aktuelle Empfehlung des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) zurück, für die Heringsfischerei in der westlichen Ostsee im kommenden Jahr ein Fangstopp zu verhängen.

„Diese Empfehlung nehme ich nicht hin! Der Fangstopp würde den kompletten Einzugsbereich der hiesigen Fischer betreffen. Für die wenigen verbliebenen Fischereibetriebe in Mecklenburg-Vorpommern würde das Fangverbot ihres Brotfisches das Aus bedeuten! Außerdem würden damit die Arbeitsplätze im fischverarbeitenden Gewerbe aufs Spiel gesetzt“, kritisierte der Minister.

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