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8000 Kubikmeter Schlamm müssen raus: Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft Küsten- und Naturschutz) wird den Böllestausee bei Hollenstedt im Landkreis Northeim entschlammen. Im Laufe der Jahre hat das Flüsschen Bölle soviel Sand und Erde in den See geschwemmt, dass die Wasserfläche vollständig zu verlanden droht. "Nach der Schlammräumung wird der Stausee auch weiterhin ein wichtiger Lebensraum für Wasservögel und Amphibien sein", betont Detlef Kirstein vom NLWKN in Göttingen.

Die Räumung hat aber auch einen technischen Hintergrund – sie dient auch dem Hochwasserschutz und wurde von der Talsperrenaufsicht angeordnet. Denn der Böllestausee wurde in den 80er Jahren im Zusammenhang mit dem Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Salzderhelden angelegt und schützt die Ortschaft Hollenstedt vor Hochwasser aus der Bölle. Die Hochwasserspitzen werden am Böllestausee aufgefangen.

Bevor mit der Schlammräumung begonnen werden kann, wird ab kommenden Montag zunächst das Wasser abgelassen, der Wasserspiegel wird langsam abgesenkt. Wenn die Sedimente ausreichend abgetrocknet sind, wird das Material aus dem Stausee auf benachbarte landwirtschaftliche Flächen verteilt. Die Arbeiten werden etwa im April abgeschlossen sein. Die dabei zu beachtenden Naturschutzbelange wurden mit dem Landkreis Northeim abgestimmt.

 

 

Quelle: Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

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