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Die Genehmigung liegt vor, in der kommenden Woche geht's los: Dann wird das Schützenhofwehr in Quakenbrück zur Sohlengleite umgebaut, damit Fische und Kleinlebewesen künftig ohne Hindernis von der Überfallhase zur Gehobenen Hase und zurück wandern können. Die Experten sprechen hier von der „ökologischen Durchgängigkeit". Im September soll alles fertig sein. Das Projekt kostet insgesamt 2,2 Millionen Euro und wird durch EU-, Bundes- und Landesmittel finanziert. Das Schützenhofwehr gehört dem Land Niedersachsen, deshalb tritt der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) als Bauherr auf. Projektleiter Heinrich Kollhoff vom NLWKN in Cloppenburg erläutert, dass im Bereich der Gehobenen Hase angrenzend an das Schützenhofwehr die Spundwandkrone gerammt wird. In den vergangenen Wochen wurde bereits an den Böschungen der Überfallhase kräftig gebaggert: Hier wurde das ursprüngliche Regelprofil des Gewässers wiederhergestellt, um die Funktionstüchtigkeit der zukünftigen Sohlengleite zu gewährleisten.

Wesentliche Bestandteile der zukünftigen 215 Meter langen Sohlengleite sind die Niedrigwasserrinne am rechtsseitigen Ufer der Sohlengleite sowie die linksseitige Mittelwasser-bzw. Hochwasserabflussberme, die bei steigenden Wasserständen mit überströmt wird.

Der Planung zum Umbau des Schützenhofwehrs zur Sohlengleite sind umfangreiche Untersuchungen durch das Institut für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie der Hochschule Magdeburg-Stendal vorausgegangen. Dabei hat sich gezeigt, dass die genehmigte Umbauvariante alle Ansprüche nahezu vollständig erfüllt. Fischaufstieg und Fischabstieg sind ebenso gewährleistet wie der Hochwasserschutz für die Stadt Quakenbrück.

Der Wander- und Radwanderverkehr soll im Bereich der Baustelle in den nächsten Wochen umgeleitet werden über den Blankenvortweg, Schützenhofallee, Schützenhofparkplatz, Tennisplatzweg, Dianenwald, Hasedeich und umgekehrt. Das hat sich bei den Baumaßnahmen im vergangenen Jahr bereits bewährt.




Quelle: Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

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