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VechteSchüttorf/ Meppen - Mehr freie Fahrt für Fische und Kleinstlebewesen in der Vechte: Mit einer ersten Baubesprechung begann am 1. März der Umbau des Sohlabsturzes Schüttorf-Samern zu einer Sohlgleite. Die Vertreter des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), der Grundstückseigentümer - der Landkreis Grafschaft Bentheim und die Stadt Schüttorf - sowie der ausführenden Firma trafen sich vor Ort um letzte Details zu erörtern Mit dem Abbau des derzeitigen rund 50 Zentimeter hohen Gefälles auf einer Länge von etwa 500 Meter über sechs maximal 10 Zentimeter hohe Sohlschwellen in Form von durchlässigen Steinriegeln wird eine weitgehende Durchlässigkeit für aufsteigende Fische und Kleinstlebewesen erreicht. Die Bereiche zwischen den Steinriegeln dienen als Ruhebecken mit geringen Fließgeschwindigkeiten. So entsteht eine lockere Folge von Schwellen und Becken, die mit ihren gezielt angelegten Lücken auch in trockenen Perioden eine Wanderung ermöglichen. Die Arbeiten wurden im Vorfeld mit den Beteiligten und den Anliegern abgestimmt.

Der Umbau des Sohlabsturzes Schüttorf-Samern steht in einer Reihe unterschiedlicher Maßnahmen, mit denen der NLWKN den niedersächsischen Abschnitt der Vechte durchgängiger gestaltet hat: Angefangen bei der Verbesserung der Nebengerinne im Bereich der sieben hydraulischen Wehranlagen, bis zur Umgestaltung der sieben Kulturstauanlagen aus den 1930iger Jahren zu Sohlgleiten. Mit den Maßnahmen setzt der Landesbetrieb unter anderem die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie um.

 

Qelle: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

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