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Das Europäische Parlament hat sich mit überwältigender Mehrheit für die Einführung von Europaweiten Kormoranmanagementplänen ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten mit 558 zu 7 Stimmen, bei nur 18 Enthaltungen für entsprechende Maßnahmen.

Ziel ist es den Kormoran langfristig in die Kulturlandschaft Europas zu integrieren und die durch diese Vogelart verursachten Schäden an Flora und Fauna auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Die Masse an Fisch die jährlich Europaweit durch Kormorane den Gewässern entnommen wird beläuft sich auf über 300.000 Tonnen, dies ist mehr als durch die Binnenfischerein in vielen Mitgliedsstaaten an Speisefisch erzeugt wird. Ins Besondere die Verluste bei ohnehin gefährdeten Fischarten wie Aal, Äsche, Nase und anderen Kieslaichern so wie bei Junglachsen sind nicht hin zu nehmen.

Zu tragen haben die Folgen in erster Linie die Berufsfischer die zu dem noch an direkten Schäden durch zerissene Netze Leiden.

In den letzten 25 Jahren hat sich die Kormoranpopulation in der Europäischen Union verzwanzigfacht. Sie liegt heute bei mindestens 1,7 bis 1,8 Millionen Vögeln. Mittlerweile kommen Kormorane auch weit außerhalb ihrer traditionellen Brutgebiete in Regionen vor, in denen sie bisher nicht vor kamen.

Somit spricht sich das Europaparlament für einen gemeinsamen rechtlich verbindlichen Ansatz und regelmäßige wissenschaftliche Erhebungen in Bezug auf die Kormoranpopulation aus.

Ein solches Vorgehen der Europäischen Union ist für viele überfällig denn für die Binnenfischerei ist es bereits fünf nach zwölf und auch wir Angler plädieren seit längerem für ein Europa weites Management für den Kormoran.

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