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Über 400 Lachse sind im Jahr 2007 bisher an den Kontrollstellen des Flusses Sieg registriert worden. Insgesamt kann von über 800 Lachsen ausgegangen werden, da nur etwa 50 Prozent der Fische an den Kontrollstellen erfasst werden. Damit ist das Jahr 2007 ein Rekordjahr, so viele Lachse wurde seit dem Verschwinden der Fische in den 50er Jahren nicht mehr gezählt. Diese Zahlen gab der Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums, Dr. Alexander Schink, heute bei der Präsentation des Lachsaufstiegs an der Sieg in Buisdorf bei Siegburg bekannt.

„Die aktuellen Ergebnisse machen deutlich, dass das NRW-Wanderfischprogramm erfolgreich und beispielgebend ist“, so Staatssekretär Dr. Schink. „Mit Hilfe von Fördermitteln aus der EU, der Fischereiabgabe und finanzieller Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen wurde es möglich, die Bestände von Lachsen und anderen Wanderfischen wieder aufzubauen. Sie sind ein Nachweis für eine erfolgreiche nordrhein-westfälische Gewässerschutzpolitik.“

Schülerinnen und Schüler aus Siegburg und Siegen bekommen zudem die Möglichkeit, die Entwicklung heimischer Lachse hautnah zu verfolgen. Dazu verlieh Staatssekretär Dr. Schink den Schulklassen Urkunden über eine Lachspatenschaft, ein Projekt der Stiftung Wasserlauf. „Dieses Projekt bedeutet ‚Natur zum Anfassen’ und dieser Titel ist Programm“, so Dr. Schink. Mit der Übernahme einer Lachspatenschaft setzen die Schülerinnen und Schüler eigenhändig Junglachse in die Sieg und informieren sich regelmäßig über die Überlebens- und Rückkehrraten der erwachsenen Lachse. Eine Patenschaft übernommen haben zwei Biokurse der Alexander-von-Humboldt-Realschule in Siegburg und die AG-Lachs des Gymnasium auf der Morgenröte in Siegen.

Zwischen 600.000 und 700.000 Junglachse werden jedes Jahr in nordrhein-westfälische Flüsse ausgesetzt. Aber auch die natürliche Vermehrung der Lachse hat stark zugenommen. Das haben Wissenschaftler aus dem Wanderfischprogramm NRW im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg ermittelt. Nach vorsichtiger Hochrechnung stammen heute im Sieggebiet wieder rund 100.000 Junglachse jährlich aus natürlicher Fortpflanzung. Aus der Sieg wandern die Junglachse dann in die Nordsee. Durch die natürliche Auslese kehren weniger als ein Prozent der ausgewachsenen Tiere zurück um in der Sieg und weiteren nordrhein-westfälischen Flüssen abzulaichen. Weitere Informationen zum nordrhein-westfälischen Wanderfischprogramm sind zu finden unter http://www.wasserlauf-nrw.de/

 

 

Quelle: Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

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