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Die Initiative Nordrhein-Westfalens zur Vermeidung schiffsbedingter Verschmutzungen von Flüssen wurde heute auf der Umweltministerkonferenz in Mainz beschlossen. Die Umweltminister des Bundes und der Ländern fordern einstimmig, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass durch die Schifffahrt verursachte und vermeidbare Gewässerbelastungen nicht mehr erfolgen. „Dies ist gerade mit Blick auf die beabsichtige Stärkung der Schifffahrt als umweltverträglicher Verkehrsträger wichtig“, betonte der Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg.

Durch die Entgasung von Tankschiffen und die Einleitung von Ballast und Waschwässern aus Schiffen können Probleme in den Flüssen und bei der Trinkwasseraufbereitung entstehen. „Um die Verursacher solcher Einleitungen besser ermitteln zu können, muss der Zugang zu Daten über Schiffsbewergungen mit gefährlichen Gütern erleichtert werden“, fordert Uhlenberg.

Die Umweltministerkonferenz spricht sich zudem dafür aus, die Luftschadstoff-Emissionen von Binnenschiffen zu reduzieren. Minderungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem durch den Einsatz von Partikelfiltern und Stickstoff-Minderungseinrichtungen bei den Schiffsmotoren sowie durch den Anschluss an Landstrom während der Liegezeiten in Häfen. Wichtig sei auch die weitere Minderung des Schwefelgehaltes in Dieselkraftstoffen für Binnenschiffe.

 

 

Quelle: Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

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