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Kein Müll ins Meer!Zum Auftakt der Sommersaison setzt das Niedersächsische Umweltministerium seine Postkartenaktion „Kein Müll ins Meer!" fort. „Meeresschutz geht uns alle an! Wir müssen weiter daran arbeiten, den Plastikmüll in den Meeren zu bekämpfen", sagte Umweltminister Olaf Lies zum Start der Aktion. „Das Thema Müll im Meer verdient alle Aufmerksamkeit. Wir wollen mit unserer Aktion dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und dazu anregen, sich aktiv am Schutz unserer Meere zu beteiligen." Jeder Einzelne könne seinen Verbrauch von Plastiktüten, Kaffeekapseln, PET-Flaschen und Plastikverpackungen überdenken und einschränken.

Plastikabfälle im Meer vermehren sich dramatisch. Die Folge: Vögel und Meeressäuger verfangen sich in Nylonnetzen, ihre Mägen sind verseucht mit mikrokleinen Plastikteilchen. Seevögel, Seehunde, Robben und Fische können an den Folgen sterben. Und so gerät das Plastik auch in die Nahrungskette des Menschen, mit bislang unabsehbaren Konsequenzen.

Allein auf dem Grund der Nordsee liegen schätzungsweise etwa 600.000 Kubikmeter Müll, etwa drei Viertel davon aus Plastik. Im Januar hat die EU-Kommission angekündigt, mittels einer Plastikvermeidungsstrategie dem Plastikmüll zu Leibe zu rücken. Dabei nimmt sie Einwegverpackungen ebenso ins Visier wie Mikroteilchen in Kosmetika und den Müll, der von Schiffen aus ins Meer gelangt. Bis 2030 soll so der Plastikmüll deutlich eingedämmt werden.

Seit Jahren unterstützt das Ministerium die Abfallsammelaktion von Küstenfischern und Verbänden „Fishing for Litter". Die Fischer sind angehalten, den Abfall, der sich in den Netzen verfängt, nicht zurück ins Meer zu werfen, sondern in großen Sammelsäcken zu sammeln und in den Hafen zu transportieren. Hier stehen Container für die kostenlose Entsorgung bereit. Küstenbewohner und Feriengäste halten verstärkt die Strände sauber und bringen ihre Müllfundstücke in die „Strandmüllbox", die an vielen Niedersächsischen Stränden zu finden ist.

Mehr zur Aktion „Kein Müll ins Meer" und das Postkartenmotiv

 

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

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