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Seit 2007 werden im NOK, im Rahmen des „EFF-Pilotprojektes zur Förderung des Aalbestandes im Nord-Ostsee-Kanal“, an fünf Tagen im Jahr Testfischungen mit genormten Schleppnetzen vorgenommen. In den ersten Jahren werden dabei jährlich zwischen 550 und 1.300 Zander gezählt. 2011 kommt dann die Überraschung. In dem Jahr gehen sage und schreibe 24.183 Zander (überwiegend im Frühjahr 2011 geschlüpft) ins Netz!! Damit ist der Zander in den Fängen die häufigste Fischart, noch vor Brasse und Schwarzmundgrundel.

Eben dieser kleine Stachelritter, die Schwarzmundgrundel, welche zur Ordnung der barschartigen Fische gehört, zeichnet vermutlich für den enormen Zanderzuwachs verantwortlich. Sie wurde in 2007 zum ersten Mal im NOK häufiger gefangen und hat sich seither sehr stark vermehrt. Sie sorgt somit dafür, dass für den Zander inzwischen nahezu ganzjährig der Tisch reich gedeckt ist, denn nur in den Wintermonaten versteckt sie sich in den Steinen der Uferböschungen. Hinzu kommt, dass ihr Fluchtverhalten den Namen praktisch nicht verdient, da sie nur kurze Strecken schwimmt und sich dann wieder auf den Grund legt. Untersuchen der Universität Hamburg bestätigen zu dem, dass alle Größen der Schwarzmundgrundel auf dem Speiseplan der Zander stehen.

Für uns Angler eröffnet dies natürlich ebenfalls neue Möglichkeiten. Es gibt bereits Immitationen der Schwarzmundgrundel als Gummifischchen. Der Köder wird nach dem Absinken in 1-2m-Sprüngen geführt und gerne auch einmal für einen Moment am Grund liegen gelassen. Die ideale Rute für diese Methode ist eine ca. 3m lange Steckrute mit einer weichen Spitze, wie zum Beispiel eine Feederrute.

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